|
VATH
VATH
Verein für australische Treib- und Hütehunde
|
AusdauerprüfungNoch am Samstag lag etwas Neuschnee auf der kleinen Strasse in der Gertau und ich sah uns schon auf vereisten Wegen unser Gleichgewicht suchen. Das Wetter änderte sich im Verlaufe des Tages, liess den Schnee schmelzen und trocknete die Strassen. Was für ein Glück! Am Sonntag als wir zur Klubhütte aufbrachen, waren die Verhältnisse zwar kalt aber sehr gut. Angekommen, luden wir unsere Fahrräder aus, Handschuhe und warme Kleidung waren angesagt. In der warmen Klubhütte meldeten wir uns an. Nach Bezahlung des Startgeldes, bekamen wir 3 Bändel in verschiedenen Farben, ein Zettel wo später die 3 Laufzeiten eingeschrieben wurden und ein Infoblatt über die Strecke. Dann wurden die Hunde von einer sehr netten Tierärztin auf ihren Gesundheitszustand geprüft. Schliesslich machten sich die Teilnehmer in verschiedenen kleinen Gruppen auf den Weg zum Start. Beatrice war zuständig, uns zur richtigen Zeit loszuschicken und bei unserer Ankunft nach jeder Runde die Zeit aufzuschreiben. Annette mit Noomi und ich mit Hakuna starteten zusammen. Ups Annette startete sehr schnell und Hakuna musste sich in Galopp setzten, um mitzuhalten. Annette hatte eine Uhr und dank der super Beschriftung der Strecke, wo jeder Kilometer gekennzeichnet war, wussten wir ob wir uns in der vorgegebenen Zeit befanden. Im Training mit Hakuna fuhr ich so, dass sie immer in einem schnellen Trab war. Diesen schnell dafür bis ins Ziel immer gleich. Annette fuhr schneller, liess aber unsere Rennhunde auf dem letzten Kilometer Zeit sich zu erholen. Für Hakuna und mich war es etwas ungewohnt, doch war ich froh, gab Annette den Rhythmus an, da die Stecken doch auch weniger flach als meine Trainingsstrecken im Seeland waren.
Im Hintergrund die Autorin Monika Hirschi mit Hakuna, vorne Annette Liesegang und Noomi welche das Tempo vorgaben Kreuzten wir Matthias mit Finnja oder Hansjörg mit Lexa, welche die ganzen drei Strecken mit den Hunden joggten, wurde ich auf dem Fahrrad schon müde. Meine Güte, die hatten wirklich Ausdauer. Welch eine Leistung!!! Nach den ersten 8 km bekam jedes Team 15 Minuten Pause. Da wurde jeder Hund wieder von der Tierärztin untersucht und schon ging es auf die zweite Runde. Diesmal waren es 7 km. Susanne zeigte uns an einer grösseren Kreuzung wo es lang ging und gleichzeitig stoppte sie den Verkehr, wenn sie uns kommen sah. Etwas weiter weg stand auch Edi, der uns auf den richtigen Weg verwies. Das war schön, weil auf jedem Heimweg kamen wir an den Beiden vorbei und man wusste, es ist nicht mehr weit. Auf der Strecke, befanden sich auch Posten. So stoppte uns Fox-Ruedi bei der zweiten Runde um uns zurückzuschicken, weil wir die Hälfte der 7 km zurückgelegt hatten Jemand befand sich an einer Kreuzung damit sich niemand verfährt und falls nötig, aufgeladen werden konnte. Noch in der ersten Runde kreuzten wir Ursula mit Auto. Ich blödelte noch, ah kommt ihr die Leichen sammeln?! Kaum waren sie weg und Annette und ich wieder aufgestiegen, meinte Noomi da müsse sie doch was schnüffeln. Es kam zum „Unfall“. Annette war überrascht und ich konnte nicht zeitlich bremsen und machte es ihr nach. Nun, da wir noch nicht wirklich viel Schwung hatten, waren wir und die Hunde zum Glück nicht verletzt. Angekommen mussten wir wieder in den Vet-Check, sowie nach jeder Etappe. Auch die dritte und letzte Strecke schafften wir gut. Diese war 5 km lang. Ich sah noch Doris mit Ferris als wir ankamen. Sie machte sich gerade auf die letzte Runde, meinte aber, dass Ferris vielleicht nicht fertig rennen kann, da seine Pfoten anfingen zu schmerzen. Doris hat dann auch aufgegeben, was wir sehr vernünftig fanden. Diese Prüfung wird es vielleicht wieder geben, und so kann sie es ein andermal versuchen. Dann wird es sicher klappen. Alle 12 Teams, welche die Prüfung zu Ende liefen haben sie bestanden. Auch die darauffolgende kleinere Gehorsamsprüfung wurde von allen absolviert. Anschliessend wurden wir zum Mittagessen gerufen und wir durften uns mit einer feinen Bouillon und Spagetti stärken. Super. Das Küchenteam mit Werner, Evi, Asta-Ruedi und Co. war sehr fleissig und versorgten und toll. Danach gratulierte uns Ursula zu unserer und natürlich den Hunden ihrer Leistung und übergab jedem ein Diplom. Diejenigen, die ein Leistungsbüchlein mitgebracht hatten, bekamen es zurück, nachdem die Prüfung eingetragen wurde.
Der Richter hat noch einige Worte an uns gewendet. Es hatte ihm auch sehr gefallen mit dem Organisationsteam zusammen zu arbeiten. Er fand, dass eine ganz gute Stimmung unter allen herrschte. Vielen Dank an Ursula und Evi, welche diese Idee hatten und in kurzer Zeit diese AD-Prüfung ins Leben riefen. Es hat uns viel Spass gemacht und ich weiss, dass sich nächstes Jahr schon 4 einschreiben möchten. Ihr habt keine andere Wahl, als es zu wiederholen. Monika Hirschi 4. Februar 2008
Monika und Matthias mit Ihren "Wild Willows" bei der Unterordnung |