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VATH
VATH
Verein für australische Treib- und Hütehunde
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Agility Schweizermeisterschaft für Vereine 2007 (ASMV)Nachdem letztes Jahr weder ein Kelpie noch ein Cattle Dog Team am Start zu den ASMV Qualifikationsläufen war konnten diesmal zwei rassenreine Teams angemeldet werden. Wir freuten uns lange im voraus darauf endlich mal wieder mit so vielen "echten" Australiern ausserhalb eines VATH Anlasses präsent zu sein. Bei den Qualifikationsläufen geht es darum während drei Wettkampftagen (verteilt über drei Wochenende im Juni, Juli und August) die besten 30 Teams zu erkören welche unter sich dann im Final Ende Oktober die Sieger ausmachen. Jedes Team kann an mehreren Wettkämpfen teilnehmen, für die Gesamtbewertung wird dann der Schnitt gerechnet. Der zweite Qualifikationslauf (und der erste mit VATH Beteiligung) wurde in Allschwil bei Basel am Sonntag, dem 15. Juli 2007 ausgetragen. Qualifikationslauf vom 15. Juli 2007 in Allschwil Da die ersten Briefings am Sonntag morgen schon um 7:00 Uhr augetragen wurden beschlossen einige von uns am Samstag Abend anzureisen um sich dann bereits bei einem gemeinsamen Abendessen auf den nächsten Tag einzustimmen. Noch in der Nacht erreichte uns die Nachricht, dass ein Mitglied des Kelpie Teams verletzt ausscheiden musste. Da kein Ersatz gemeldet war und Jeannete Hollinger so kurzfristig nicht mehr zugelassen wurde (was aber nicht daran lag, dass sie den einzigen Cattle Dog im Team geführt hätte) blieb für die Mannschaftswertung leider nur noch das Cattle Dog Team übrig. Zwar durften die Kelpie Halter dann doch noch für die Einzelwertung starten, selbstverständlich hätten wir aber lieber zwei VATH Mannschaften auf der Rangliste gesehen. Trotzdem viel auch anderen Anwesenden unsere grossartige Präsenz auf, so bemerkte jemand "er habe das Gefühl es gäbe inzwischen mehr Cattle Dogs als auch schon, heute haber er schon etwa ein halbes Dutzend gesehen...". Diese gehörten natürlich unseren Teammitgliedern
Mit ihren Kelpies waren dabei:
Die VATH Mannschaft: stehend im Hintergrund Physiotherapeut und
Geburtstagskind Jürg Hägeli, vordere Reihe von Links nach Rechts
Regula Hörler mit Momo, Nathalie Grossrieder mit Inka, Matthias
Bickel mit Finnja, Jeanette Hollinger mit Ayla, Brigitte Hägeli mit
BamBam, Ursula Attinger mit Brandy, Michel Frey mit Alright.
Das Ziel der ACD Mannschaft die Kohlen für den VATH aus dem Feuer zu holen erreichten wir, trotz moralischer Unterstützung von den Kelpies, nur teilweise. So gab es in den insgesamt 8 Qualifikations-Einzeläufen nur gerade einen fehlerfreien Lauf (und selbst der war nicht grade schön anzuschauen...). Die Ursachen für dieses ungewohnt dürftige Abschneiden waren vielfältig, bestimmt hat unseren verhältnismässig kleinen Hunden aber die Tatsache zu schaffen gemacht, dass die Richter trotz 30° C Hitze im Schatten die Stangenhöhe der Sprünge nicht reduziert hatten (obwohl dies gemäss Reglement zulässig wäre). Seis drum: in der abschliessenden Stafette haben die Führer und deren Hunde nochmals alles gegeben und dank der Platzierung auf dem 8. Tagesrang wären wir temporär sogar für den Final qualifiziert gewesen. Da möglicherweise am letzten Qualifikationswettkampf auch andere Mannschaften welche sich vor uns platzieren können noch starten und wir wissen, dass wir es auch besser könnten haben wir beschlossen, dort ebenfalls nochmals teilzunehmen. Qualifikationslauf vom 12. August 2007 in Buchs Die ACD's waren diesmal die einzigen richtigen Australier auf dem Platz, da die Kelpies an diesem Wochenende ein Treffen "unter sich" hatten. Vielleicht war das auch der Grund, dass Jürg Hägeli als er auf der Suche nach uns fragte, wo den die Gruppe mit den schönsten Hunden zu finden sei zu den Malinois' geschickt wurde... Da Ursula Attinger verhindert war wurde das Team diesmal durch Jeannette Hollinger mit Ayla verstärkt. Sie begann, wie andere auch, den Tag mit einem schönen, fast fehlerfreien Lauf. Da es sich dabei um das "Open" handelte welcher für die Mannschaftswertung nicht zählt war dies zwar gut für die Moral, nicht aber unbedingt von grossem Nutzen. Im anschliessenden offiziellen Agility Lauf blieb dann Jeanette auch die einzige welche zwar nicht ganz fehlerfrei zumindest aber ohne Eliminé durchkam. Die Mannschaftsleistung war bis dahin also sehr konstant, leider aber konstant bescheiden. So resultierten wir am Ende des ersten Durchganges ganz am Schluss der Rangliste. Im Jumping lief es dann schon deutlich besser, Nathalie schaffte mit Inka einen 0-Fehler Lauf und es gab keine weiteren Disqualifikationen. Damit konnten wir uns zwar einige Plätze verbessern, es war aber allen klar das nur eine Weltklasseleistung in der Staffette uns noch in's Finale bringen konnte. Was wir dort gezeigt haben war zwar recht ansprechend, aber eben doch nicht ganz Weltklasse. Wer gerne arbeitseifrige Cattle Dogs im Einsatz sieht und über eine ausreichend schnelle Datenleitung verfügt (die Datei ist etwas über 100MB gross...) sollte sich unbedingt das Stafetten-Video von guter Bild- und Tonqualität herunterladen und einfach nur geniessen! Es lässt zweifelsfrei erkennen, dass eine solche Staffette für Hunde, Führer und Zuschauer ein Riesenerlebnis ist. Zusammenfassung Unter dem Strich muss man neidlos anerkennen, dass andere Mannschaften einfach besser waren als wir. Ob das nun an der (an beiden Tagen) heissen Witterung bzw. grosser Nervosität und z.T. fehlender Erfahrung von Hunden und Führern lag oder einfach nur Pech war ist schwer zu sagen, letztendlich aber nicht von Bedeutung. Wir haben die gemeinsamen Tagen auch so in vollen Zügen genossen und würden uns freuen, wenn wir nächstes Jahr wieder mit dabei sein könnten. Dann hoffentlich auch mit einem Kelpie Team! Die Tatsache, dass wir uns trotz der (aus Mannschaftssicht unterdurchschnittlich) bescheidenen Leistung im vordersten Drittel der Rangliste qualifizieren konnten stimmt uns zuversichtlich. Zudem waren die meisten unserer Hunde dieses Jahr noch sehr jung und die Tatsache, dass diese ihr volles Potential erst in der Zukunft ausschöpfen werden sollte unsere Mitstreiter nachdenklich stimmen... Ausserdem hat die Nicht-Qualifikation den grossen Vorteil, dass sich nun niemand Gedanken darüber zu machen braucht, wie man die Absage zur Geburtstagsfeier des eigenen Vaters begründen soll. Allen qualifizierten Teams wünschen wir für das Finale genau so viel Vergnügen wie wir es hatten jedoch etwas mehr Glück und Erfolg! |