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VATH
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Verein für australische Treib- und Hütehunde
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Plauschwochenende vom 28./29. Mai 2005Nachdem noch Mitte Mai die Temperaturen eher auf Herbst- denn
Sommerbeginn hingedeutet hatten, liess der Wetterbericht auf unser
Plauschwochenende hin keine Zweifel aufkommen: Sonnenschein und
Temperaturen bis 30° im Flachland! So waren wir dann froh, dass es
auf dem Tête-de-Ran (1325 m.ü.M) doch etwas weniger heiss war und
zeitweise ein kühlender Wind wehte.
Den Einstieg mit Fuss gehen, Sitz und Platz haben alle Teams noch einwandfrei gemeistert. Dann aber wurden bereits die ersten Wahrheiten schonungslos aufgedeckt: nicht das einige Hundehalter geschickter mit dem Serviertablett umzugehen wussten war dabei erstaunlich, sondern dass es offenbar auch in unseren Kreisen Hunde gibt, welche es sich gewohnt sind aus Champagner-Gläsern zu trinken!
Beim nächsten Posten durften die Hunde noch offiziell über die Wurststückchen herfallen. Das es dabei eine nasse Nase absetzte, störte unsere Vierbeiner offenbar nicht gross, wie sich später noch zeigen sollte... Direkt danach war es aber aus mit Fressen nach Lust und Laune. Der Vierbeiner sollte sich zuerst auf dem Boden hinlegen oder –setzen, dann sein Hundeführer. Diesem war es dann vergönnt, die leckeren Wurststückchen ganz allein zu essen oder sie mit dem Hund zu teilen. Und es ist kaum zu glauben, aber es gab tatsächlich Hundeführer, die haben alles allein gegessen!
Erstaunlicherweise waren es ausgerechnet die champagnerverwöhnten
Hunde vom Posten zwei, welche offenbar das Schleppen von gefüllten
Einkaufstaschen nicht gewohnt sind. Ob es sich dabei um blossen
Zufall handelt?
Eigentlich wäre die nächste Arbeit ohne grössere Probleme zu bewältigen gewesen. „Voran und hoppie....", einfach drei Meter vorwärts und dann auf die kleine Kiste springen. Aber eben, da waren doch noch die beiden Posten mit den Würstchen kurz davor. Statt auf die Kiste liefen die meisten Hunde schnurstracks daran vorbei und zurück zu den „Würstli"-Posten. Natürlich bestätigten auch hier die Ausnahmen die Regeln. Zum Schluss ging es dann noch darum, ob sich der Hund auch still verhalten würde, wenn sich sein Führer etwas von ihm entfernte. Diese Aufgabe haben die allermeisten Hunde gut gelöst. Es sei denn, der Chef wollte zu viel des Guten...
Alles in allem hatten alle Beteiligten, zwei- und vierbeinig, viel Spass am Parcours. Besten Dank an dieser Stelle an Susanne die wiederum dafür gesorgt hat, dass wir uns in so geselligem Rahmen diesen fröhlichen Wettstreit liefern konnten. Ganz toll war auch die Idee, Sympathiepunkte zu vergeben und damit den Ausgang der Wertung noch spannender zu gestalten. Bereits während des ganzen Abendessens zeichnete sich ab, dass
die wenigsten es schon wieder gewohnt sind, den ganzen Tag über an
der Sonne und der frischen Luft zu sein. Müde, aber glückliche
Gesichter rundum. So blieben bereits kurz nach zehn Uhr nur die
wenigen Alteingesessenen zurück und gönnten sich ein flüssiges „Bettmümpfeli".
Die Elite eben einer anderen Kategorie...
Ruedi hat eine wirklich hübsche und abwechslungsreiche Route zusammengestellt, besten Dank dafür. Unsere etwa zweistündige Wanderung führte uns über tiefgrüne Matten und, vorbei an einem der im Jura höchst seltenen, kleinen Bächlein durch einen lichten Wald. Dabei wollten wir die Gelegenheit eines Stapels von aufgeschichteten Baumstämmen nutzen um ein Gruppenfoto unserer Vierbeiner zu machen. Wer einmal versucht hat, gleichzeitig zwanzig Hunde (mehr als die Hälfte davon Catties...) für einige Sekunden still nebeneinander zu bekommen kann sich etwa vorstellen, wie erfolgreich das Vorhaben abgeschlossen werden konnte...
Nachdem wir uns in einer kleinen Gaststätten eine kühlende
Erfrischung gegönnt hatten (und dabei herrlich über zu wohlgenährte
Hunde lästerten) nahmen wir den letzten Abschnitt unter die Füsse.
Nochmals eine Gelegenheit für unsere Hunde sich zwischen
entgegenkommenden Wanderern und Mountain-Bikern zu bewähren.
Das ganze Wochenende hat wiederum viel Spass gemacht und gute
Erholung geboten. Es ist auch immer eine gute Gelegenheit mit
Gleichgesinnten über die Freuden und Leiden von uns Hundebesitzer zu
reden. Besonders schön ist auch, dass dabei alle Interessierten
willkommen sind und sich somit auch andere Rassen mit ihren Frauchen
und Herrchen unter die Australier mischen. |