VATH
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Verein für australische Treib- und Hütehunde

Plauschwochenende vom 30. /31. Mai 2009

Der Bericht zum diesjährigen Wochenende ist ein Gemeinschaftswerk verschiedenster Teilnehmenden. Als Sekretärin/Aktuarin ist klar, dass das Tippen meine Abteilung ist. Ich mache das gerne, erlaube mir aber, Eigenes im und um den Bericht kursiv einzufügen und/oder zu ergänzen.

Ausserdem hat uns Regula Hörler wieder ganz viele Bilder aufgenommen und uns zur Verfügung gestellt. Ganz herzlichen Dank! Diese sind im zugehörigen Fotoalbum zu finden.

Samstag, 30.05.2009

Um 11.30 trudelten die Cattledogs, Kelpies und einige „Fremde“ in Wilderswil ein. Zuerst stillten wir den Hunger im Hotel Heimat und spazierten zum extra für uns gemähten „Mätteli“. Nachdem alle kläffenden Hunde angebunden waren, bekamen wir Instruktionen von Susanne und die Spiele konnten beginnen.

Vorgesehen war für dieses Wochenende, dass Monika Hirschi uns allen einmal zeigt, wie ein Hund an einer Ausstellung möglichst perfekt vorgeführt wird. Da dies für alle interessant ist, musste natürlich das diesjährige Spiel irgendwie damit „verwurstet“ werden. So war eine Aufgabe natürlich, dass alle ihren Hund vor der zusammengestellten Jury vorführten. Monika war nicht sehr begeistert, als ich ihr eröffnete, dass sie zuerst einen Hund vorführen müsse und ich (hihihi) würde Richterin sein. Es beruhigte sie dann aber, als sie merkte, dass das nur zum Erklären war, auf was beim Spiel geschaut wurde: Hat der Hund tatsächlich Stehohren, zeigt er seine Rute, hat er sein typisches Australierlachen im Gesicht, hat die vorführende Person ein plauschwürdiges Auftreten....

Monikas Ausführungen folgten dann natürlich auch und sehr ernsthaft.

Monika zeigte uns allen, wie ein Hund im Ring vorgeführt werden sollte und auf welche Tricks und News geachtet werden soll. Auch auf den Menschen, der an der Leine hängt, kommt es an. Die Kleider sollen so gewählt werden, dass der vierbeinige Kamerad im Vordergrund bleibt. Die Eleganz des Vierbeiners soll nicht beeinträchtigt werden durch die eigenen schweren Bergschuhe.

Nach Anweisung von Susanne bewertete die Jury: Die Präsentationen (Vorführen des Hundes), die Kunststücke, die Bodenhaftigkeit (gehen über Leichen) und die Sprüche (Slogans, weshalb „mein“ Hund Tagessieger wird).

Eine kleine Auswahl:

Weil...

...sie auch nach 4 Jahren Brüllaffentreiben immer noch nicht klettern kann.

...er die längsten Beine hat.

...for us, she’s always Number one!

...er der einzige königliche Hund auf dem Platz ist.

...alte Liebe rostet nicht.

...langsam aber guet.

...er die erste gelungene Kreuzung zwischen Braunbär und Fuchs ist.

Am Schluss stand der Hund mit dem schönsten „Grinsen“ auf dem Podest.

Und das kam so: Wie immer waren die Leistungen sehr sehr ausgeglichen, auch wenn die Jury noch so streng war. Ausschlag gab die „Quizfrage“ nach dem im Moment weltberühmtesten ACD. Das wusste doch tatsächlich einzig und allein die Besitzerin vom Hund mit dem schönsten Grinsen (also Besitzerin eines gar nicht ACD und gar nicht Kelpies diese haben ein Lachen oder Lächeln). Die korrekte Antwort war: Sophie Tucker (ACD, der 4 Monate auf einer einsamen Insel überlebte).

Sara machte noch viele schöne Bilder von Kai, Teun Spice, Niamh und später noch von ihren eigenen. Es hat super Bilder gegeben: Ich freue mich jetzt schon auf die CD... gell Sara.

Schlusswort Samstag:

Abgesehen von der ungewohnten Sitzordnung verlief das Abendessen fröhlich wie immer. Caroline war allerdings etwas „bockig“ und nicht bereit, ihre Meringue zu teilen...

 

Sonntag, 31.05.2009:

Nach dem Geburtstagsständchen für Caroline (sie wurde bereits 28!!!) teilte sich die Gruppe. Die einen schlossen sich unserem Wanderführer Ruedi an, die anderen liessen sich mit dem Zug auf die Schynige Platte chauffieren.

Gemäss Ruedi sollte es „ein wenig bergauf gehen und dann nur noch geradeaus.....!!! Schnaufend und schnaubend kamen wir oben an, denn der Aufstieg Richtung Abendberg war nicht ein wenig bergauf sondern senkrecht und elend lang. Matthias verteilte uns (Menschen wie auch den Hunden) eine Zwischenverpflegung. Dann ging es weiter und schon bald kam der nächste Halt im Restaurant.  Für die Rückreise nach Wilderswil entschieden sich einige für das Postauto, andere sind diese zu Fuss angetreten. Das war auch gut so, denn mehr als 16 Hunde und ein paar Personen hätten in dem kleinen Autobus auch nicht Platz gehabt!

Wir, die andere Gruppe fuhr mit dem Bähnli auf die Schynige Platte. Es war wunderschönes Wetter bis am Mittag, danach etwas kühler und bewölkt. Die Blumenpracht und die Aussicht waren den Ausflug wert.

Die Angestellten reservierten uns ein Abteil für uns und die Hunde. Da konnten unsere Vierbeiner nicht weit wegrutschen, was auf dem glitschigen Boden und der grossen Steigung sehr von Vorteil war.

Oben haben wir uns ordentlich nach ACD-Art amüsiert: Kleiner Spaziergang, Hundekampf (mit Blut!) Gott sei Dank innerfamiliär..., ein Hund stürzte fast den Hang runter und ein Hund (derselbe) stürzte zwischen Zug und Bahnsteig. Er und wir alle, haben uns riesig amüsiert! Während der Heimfahrt hat Niahm sich an eine fremde Dame gekuschelt und ist eingeschlafen. Einige Schynige-Platte-Wanderer hatten aber auch keine Abstürze und eine „Splittergruppe“ bestehend aus aufwärts "Mann und Hund" und abwärts "Mann und Hund und Frau" verschmähten ab/bis Mittelstation das Transportmittel.

15.10, die Nimmermüden sitzen in der Heimat zum späten Mittagessen. Die einen haben wirklich Hunger, die anderen können sich einfach nicht entscheiden, die tolle Gemeinschaft zu verlassen!