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VATH
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Verein für australische Treib- und Hütehunde
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Plauschwochenende vom 29. /30. Mai 2010Bis das Wochenende ganz definitiv organisiert war, war es ein hartes Stück Arbeit und ich habe mich, ehrlich gesagt, auch ab und zu gefragt, weshalb ich mir das antue. Nachdem im letzten Jahr ja plötzlich die Zimmer nicht mehr reserviert waren und ich notfallmässig ins Hotel Heimat nach Wilderswil umbuchen musste, fragten wir an der MV um Ideen und Adressen. Aber: Hotels, die Hunde in den Zimmern tolerieren und genügend Zimmer haben sind selten und die angegebenen Adressen konnten nicht gebucht werden, weil sie eben nicht so viele Hunde möchten, zu wenig Zimmer hatten, nur Wochenreservationen entgegen nehmen oder Betriebsferien hatten, weil unser Plauschwochenende so schön zwischen Winter- und Sommersaison liegt. Irgend einmal entschloss ich mich, nur auf mein Herz zu hören und ganz viele Reklamationen in Kauf zu nehmen, da ja ohnehin auch immer solche kommen. Ich entschied mich also für Reklamationen, aber wenigstens selber Spass zu haben und so suchte ich „meinen“ Sihlwald als Zentrum aus. Im Nachhinein würde ich alles gleich machen, aber von Anfang an alle im Ibis-Hotel einquartieren, denn es ist und bleibt schade, wenn nicht alle im gleichen Hotel untergebracht werden können.
Da ich den Sihlwald ja nicht nur liebe sondern auch relativ gut kenne, war bald klar, dass es keinen Plauschparcour geben würde, denn alles an einen Punkt zu schleppen, wo alle gemeinsam hin konnten und weder die ganz Jungen noch die ganz Alten (Hunde) überfordert und die Mittelalterlichen (Vierbeiner) unterfordert waren, schien mir eindeutig zu kompliziert. Aber was anstellen? Ivo Zürcher, der ja fast ein Sihlwalder ist, sagte mir zu, etwas über seine unvergleichliche Art, wie er seine Hunde so weit bringt, wie er sie eben bringt, zu sagen und mit uns im Tierpark eine gemeinsame Wanderung zu machen. Mit diesem Angebot war auf jeden Fall mein Wochenende gerettet! An dieser Stelle noch einmal ganz ganz herzlichen Dank! Es trafen also am Samstag viele Menschen mit ihren Hunden ein. Ich habe versucht, zu rekonstruieren, wie viele es wohl gewesen sind. Ich kam auf eine Zahl so zwischen 35 – 45. Der Rundgang im Tierpark war gemütlich, wir sind den übrigen Besucherinnen und Besucher höchstens positiv aufgefallen und vielen blieben die Mäuler offen, wenn sie alle die gleichen braunen, roten und blauen Hunde sahen, die da den Gehegen entlang promenierten. Ja, es war ein schönes Bild.
Im Anschluss fuhren einige Richtung Zürich, um die Hunde auf der Allmend toben zu lassen. Auch da: Es war Wonne pur, was abging. Es gab keine Raufereien, jeder und jede fand ein Gegenüber, das ihm entsprach und so schwammen einige um die Wette, andere balgten sich voll Freude und wieder andere spielten mit einer grossen Lust. Unser Bernertempo (wir können gar nicht so schnell blinken, wie der voraus fahrende Ivo Spur wechselt) und die neue Autobahn durch den choge Uetliberg machten uns leider noch einen Strich durch die Rechnung, wir blieben eben auf der falschen Spur und lernten dafür noch Bonstetten kennen. Handy sei Dank konnte uns Jürg Gähwiler über einen Übergang lotsen, so dass wir doch noch zum Nachtessen kamen. Katrin, die uns vertrauensvoll hinterher fuhr, wurde nicht einmal wütend. Leider gab es am Samstag einen Unfall, Sibylle von Holzen wollte einen älteren Hund davon abhalten, sich beissen zu lassen und stürzte dabei bös und verletzte sich am Knie. Sie musste sofort nach Hause und das hat meine Freude sehr geschmälert. So etwas müsste schlicht nicht sein! Nach dem Nachtessen gab’s noch Zuwachs: Roman, der zwischen Langnau a. A. und Frankreich pendelt und jetzt gerade samt einem Cattle-Dog in Langnau war, entdeckte im Dorf verdächtig viele ACD’s und hielt Ausschau nach den entsprechenden Autos. Er gesellte sich zu uns, kam am Sonntag mit zum Frühstück und mit auf die Wanderung. Auch hier wieder ein wirklich entspanntes Zusammensein mit all den verschiedensten Hunden. Petrus war uns wohl gesinnt: Am Samstag war es schlimmstenfalls bewölkt, ab und zu sogar sonnig, Am Sonntag regnete es am Morgen wie aus Kübeln, aber kaum waren wir unterwegs, wurden die Schleusen fast ganz geschlossen. Kaum luden wir die Hunde in die Autos, begann es zu giessen wie aus Kübeln. Der harte Kern blieb noch etwas im Rank sitzen, aber irgendwann schleichte sich bei allen eine rechtschaffene Müdigkeit ein, so dass es definitiv „Tschüss, Sihlwald“ hiess. Übrigens, als ich am Sonntagabend die
Samstagspost las, entdeckte ich im „Magazin“ folgendes: Na, also. Ausblick: Das nächste Plausch-Wochenende organisiert Walter im Wallis und für übernächstes Jahr habe ich die Gertau gebucht, damit wir auch Ursula wieder einmal dabei haben können. Susanne Oppliger |