Plauschwochenende vom 28. /29. Mai 2011
(Damit nicht alle Berichte die gleiche
Handschrift haben, gingen sowohl am Samstag wie am Sonntag Papier
und Schreibzeug auf die Runde, damit möglichst viele Eindrücke
einfliessen. Susanne Oppliger hat versucht, einen Bericht daraus zu
machen.)
Walter Corsten hat zum diesjährigen Wochenende nach Brigerbad
eingeladen.
Er stellte ein zweitägiges Programm zusammen, das für alle Zwei- und
Vierbeiner lauter „gluschtige“ Dinge versprach. Dass er auch noch
via Petrus ein traumhaftes Wetter liefern konnte, war das Tüpfelchen
auf dem i und passte zur herrschenden Stimmung.
Weshalb nur so wenige Australian Cattle Dog (mit Walters Henkell
gerade 4!) zu sehen waren, konnte nicht schlüssig beantwortet
werden. Vielleicht halt aus Angst, dass man im Wallis Wolf, Luchs
und Cattle Dog (vor allem die blauen) grad in einen Topf werfen
könnte??

Ja, die Sonne strahlte und sie wurde eigentlich
nur noch von Walters Strahlen übertroffen und es war sehr schön, wie
er den Anwesenden Margrit vorstellte. Auf dem Zettel steht
geschrieben: Nach einer halben Tour de Suisse kamen wir im
wunderschönen Wallis an. Unser Präsident empfing uns herzlich, doch
bevor wir zum versprochenen Imbiss übergingen, wartete er noch mit
einer Überraschung auf: Der VATH hat eine neue First Lady.
Dann wurde das Buffet mit Walliser-Spezialitäten eröffnet. Vielen
Dank an Walter, es war super!
Damit es den Hunden nicht langweilig wurde, und ihre Begleitpersonen
nicht vor lauter Köstlichkeiten platzten, machten wir uns auf einen
Verdauungsspaziergang, der auch Bademöglichkeiten für unsere
Wasserratten bot. Es gibt Leute, die machen einen Ausflug, andere
Erleben etwas. Wir hatten einen Erlebnis-Ausflug.
Anschliessend galt es ernst:
Walter hat für uns spannende Plausch-Aufgaben ausgedacht. Vom
Kletterparcour für Hund und Mensch über Fussballspiele zu Tunnels
mit Inhalt und erschwerten Sprüngen, war für jeden etwas dabei.
Wort der First-Lady: Typisch, ich soll! Gefallen hat’s mir und in
den Fingern gejuckt. Also hab ich’s ohne irgendwelche Kenntnisse mit
Henkell versucht und er hat’s gut gemacht (mich gerettet). Anmerkung
der Sekretärin: Das in Klammer stimmt nicht – es gab keine
Notwendigkeit zu retten, Margrit und Henkell haben’s toll gemacht.
Einmal mehr fiel das clowneske unserer Hunde auf. Sie machen einfach
alles, wirklich alles, charmanter als alle andern Hunde, selbst wenn
sie schlicht nicht das tun, was sie sollen, tun sie dies mit so
einem Charme und Witz, dass ernst zu bleiben schwer fällt.
Erstaunlich auch, dass all die halbwilden Kletterparcour-, Tunnel-
und Hindernisflitzer auf dem „Laufsteg“ derart cool und schon fast
„schlaftablettenhaft“ das Fotoshooting in passender VATH- und
ACD-Kleidung (she. Logo auf Shirt und Söckli....) absolvierten.
Die Zusammenfassung des ersten Tages kommt eigentlich von Birgitta:
Wallis hat für mich angefangen mit der Ausfahrt aus dem Furkatunnel:
Strahlend blauer Himmel! Der Imbiss war sehr fein und was nachher
Walter auf die Beine gestellt hat, war einfach toll. Sogar Teddy hat
den Parcour irgendwie fertig gemacht. Vielen Dank.
Nach einem wunderbaren Nachtessen im Hotel Simplon mit gemütlichem
Beisammensein, einer mehr oder weniger kurzen Nacht und einem
köstlichen Frühstück, fuhren wir im Konvoi los auf die Moosalp.
Manch fragenden Blick haben wir geerntet – wer fährt denn schon mit
Wohnmobil solche Alpsträsschen hoch? Aber wir sind oben angekommen.
Nachdem alle Hunde ausgeladen und die Erwartungsfreude
heruntergefahren war, machten wir uns auf die romantische Wanderung
Richtung Stand. Die Wanderung war herrlich schön und unsere Hunde
genossen den Ausflug. Die erste Überraschung am Ziel war die
fantastische Rundumsicht auf alle umgliegenden Berggipfel. Die
zweite Überraschung kam aus Walters Rucksack – eine Flasche
Heida-Gipfelwein.
Auf dem Rückweg noch ein Abstecher zum wunderschönen Bonigersee,
welcher aufgrund der Trockenheit jedoch mehr ein Supfgebiet war. Nun
freuten wir uns auf das feine Mittagessen im Restaurant auf der
Moosalp mit einer grandiosen Aussicht auf die wunderschönen
Walliser-Berge. Ja, und auch am Sonntag waren die Kelpies stärker
vertreten als die ACDs.
Lieber Walter – herzlichen Dank für dieses prächtige Wochenende.
Das Schlusswort soll Walter gehören:
Allen, denen der Weg ins Wallis nicht zu weit war, danke ich für ihr
aktives und freudiges Mitmachen. Sie haben alle zu einer tollen
Stimmung beigetragen. Danke.
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