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VATH
VATH
Verein für australische Treib- und Hütehunde
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VATH Club Show 2009Vorbereitung und Durchführung aus Sicht des Organisationskomitee Zum zweiten Male führte der VATH eine internationale Ausstellung durch. Gastrecht erhielten wir wiederum beim Dressurverein Basel. Bei den Vorarbeiten gab’s die eine oder andere Knurrerei, die Aufgabe ist halt doch etwas gross für so einen kleinen Verein und im Nachhinein weiss man ja ohnehin immer besser, was wann wo weshalb hätte anders angepackt werden sollen. Nun, um es vorweg zu nehmen: Das Produkt war eine wunderbare Veranstaltung, noch dazu belohnt mit schönem, nicht zu heissem, Septemberwetter. Am Samstag trafen die meisten Helferinnen und Helfer ein, aber auch bereits die ersten Aussteller trafen ein mit mehr oder weniger grossem Maschinenpark. Das Duo Ruedi Ritter und Jürg Gähwiler war ein echtes Dreamteam: Der eine überzeugte die ungläubigen Fahrerinnen und Fahrer, dass sie wirklich besser das machen, was er sagt und der andere manövrierte einen fast eingeklemmten Wohnwagen dorthin, wo er stehen musste, versorgte die Camper mit Elektrokabeln und Übergangssteckern etc. Daneben dirigierte Regula Hörler ihre Helferinnen und Helfer damit der Agility-Parcour seine Richtigkeit hatte. Wer noch freie Hände hatte, bereitete den Show-Ring vor und steckte Parkzonen. Bald ging die Post im Parcour ab und wer etwas freie Zeit hatte, ging schauen. Es ist einfach unglaublich, was einige der Teams da können. Es gibt so schöne Sequenzen von blitzschneller Absprache zwischen Vier- und Zweibeiner. Der Sonntag begann dann doch mit einer gewissen Spannung bzw. mit blanken Nerven: 91 Hunde waren zur Ausstellung gemeldet. Das bedeutete: Parkplatz klar und bestimmt zuweisen (glücklicherweise waren die Parking-Helfer alles Besitzer von ACDs, da sind sie sich gewohnt, liebevoll-hartnäckig auf ihren Anweisungen zu beharren), eine Gruppe richtete die Zeitmess-Anlage fürs Rahmenprogramm, dem Hunderennen ein, wo bald in unglaublichem Tempo die schnellsten der Schnellen erkoren wurden. Der Infostand glich einem Bienenhaus, Monika wühlte in Schachteln nach den richtigen Nummern, die Aussteller suchten die Tierarztkontrolle, ein Wohnwagen musste noch für die Augenkontrolle in ein Sprechzimmer umfunktioniert, Frau Mosimann gebührend begrüsst, die Helfer nochmals zu ihren Aufgaben zugewiesen werden, huch, die morgendlichen 1 ½ Stunden waren wirklich hektisch. Irgendwie gelang aber doch alles und - die Schau konnte beginnen. Die Richterin Frau Mosimann nahm kurz nach 9h ihre Arbeit auf. Es war unglaublich, mit welcher nie nachlassenden Konzentration, Ernsthaftigkeit und Geduld sie Klasse um Klasse richtete. Für jeden Hund nahm sie sich die notwendige Zeit, mit Engelsgeduld gab sie den nicht so routinierten Ausstellenden Tipps, wie sie die z.T. sich stur zeigenden Hunde doch noch dazu bringen konnten, ihre Zähne betrachten zu lassen. Und nicht wenige Ausstellende erhielten noch Ratschläge, wie sie ihre Hunde bei künftigen Ausstellungen eventuell noch besser präsentieren könnten. Aber die „tadellose obere Linie, Kruppe und Rute“ hing der Schreibenden schon irgendwie zum Hals heraus, da war es echt schön, wenn man beginnen konnte mit P2 fehlen unten li. und re. Mal was anderes.... Ausstellungsresultate Australian Kelpies BOS an die Hündin Evallens Black XS - E: M.Grosze Nipper aus Holland BOB an den Rüden Outback-Workaholic’s Armidale Radisson – E: Stefanie Bahr, Luxemburg
Ausstellungsresultate Australian Cattle Dogs BOS an der Rüde Red Manor’s Ace vom Landhof Rothaus – E: Monique Bauer, Zollikofen BOB an die Hündin Joy-Juanita vom Riethof – Z:/E: Maja Eggenberger, Grabs
Best in Show Gegen 15.30 Uhr stieg die Spannung, alle warteten darauf, welcher Hund wohl der aller-schönste würde. Best in Show wurde: Die rote Australian Cattle Dog Hündin Joy-Juanita vom Riethof, geb. 31.07.2007 Züchteri und Eigentümerin: Maja Eggenberger, 9472 Grabs.
Freundschafts-Agility Die bestplatzierten Teams im Freundschafts-Agility sind nachfolgend aufgelistet. Open Anfänger Open Fortgeschrittene Team-Spiel Hunderennen Es gab Preise für die schnellste Hündin, den schnellsten Rüden sowohl bei den Kelpies als auch bei den Cattle Dogs, aber es erhielten ebenfalls ein Preis die schnellste Hündin/der schnellste Rüde der übrigen Rassen bzw. der papierlosen Hunde. In dieser Kategorie gewann übrigens bei den Rüden ein echter Australian Working Kelpie und bei den Hündinnen eine Malinois-Hündin die durch ein Rudel bestehend aus – na klar, Australian Cattle Dog und Australian Kelpies „trainiert“ wird. Übersicht über die einzelnen Klassen: Kelpie Hündin Kelpie Rüde Cattle Dog Hündin (komplette Rangliste) Cattle Dog Rüde Hündin sonstiger Rassen Rüden sonstiger Rassen Die gesamte Rangliste mit der jeweils besten Zeit aller startenden Hunde gibt es hier. Rückblick Ja, es war ein gelungenes Hundefest und durch die verschiedenen Aktivitäten gelang eine Show die zeigte, was für tolle Hunde doch unsere „Australier“ sind. Aber auch die zweibeinigen Vereinsmitglieder sind toll: Wenn bei einer Mitgliederzahl von ca. 44 deren 23 auf dem Platz herumflitzen in Helfer-Gilets gekleidet, und wenn von den restlichen sich 10 entschuldigt haben, ja dann kann man wirklich von einem tollen Verein reden, wie das unser Präsident ab und zu tut. Und, lieber Walter, erlaube mir hier schon das Beschreiben eines Szenarios, falls du irgendeinmal aus einem andern Grund als dem, mich zu ärgern, das Wort Rücktritt in den Mund nimmst: Wollen wir wetten, dass ein solches Ansinnen deinerseits an einer MV mit so vielen Stimmen wie Mitglieder sind, abgelehnt würde? Beim VATH braucht es eine Word-Tabelle mit einem Satz der Sekretärin dabei und die Rückmeldungen sind zwischen 10 Minuten (!!!) und 3 Tagen da! Diese Möglichkeit ist mir übrigens echt in den Sinn gekommen in der Nacht auf Montag – vielleicht habe ich sie auch geträumt... Es gab viele berührende Momente, z.B. dass uns Christel Rosenberger mit Enkel besuchte, traurige Momente, wenn ein Team im Freundschaftsagility quasi die Karriere beenden muss, weil die Gesundheit des Tieres gefährdet wäre bei weiteren Wettkämpfen. Und wenn das so bewegungsfreudige Wesen wie Finnja (Wild Willow’s Faithful Finnja) und Matthias trifft, da können einem echt die Tränen kommen. Oder wenn man plötzlich realisiert, dass die beiden Oldies des Vereins, Teun (Ch. Du Vieux Poirier’s Red Teun) und Asta (Blue Asta of the seven Hills Country) mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das letzte Mal gemeinsam zu sehen sind, ist das traurig, denn mit diesen Hunden geht auch eine Ära zu Ende. An dieser Stelle: Ganz herzlilchen Dank den beiden Fotografinnen Evi und Gaby, die Bilder, die ich bereits sehen konnte, sind wunderbar. Susanne Oppliger / Sekretärin/Aktuarin. |